Es ist geschafft: Die Somero-Weihnachtskarten sind da! Insgesamt vier Motive hat die Leipziger Künstlerin Johanna Benz für Somero gestaltet und können ab jetzt bestellt werden: Einfach eine Email an post@somero-uganda.de mit der gewünschten Anzahl schicken.
Bei den Weihnachtskarten handelt es sich um Klappkarten im DIN A6 Format. Ein 10er Set mit gemischten Motiven kostet dabei 10,- € zzgl. 3,- € Versand innerhalb Deutschlands. Ab einer Bestellmenge von drei Sets entfallen die Versandkosten innerhalb Deutschlands. Eine Einzel-Bestellung der Karten ist leider nicht möglich.
Wir würden uns sehr freuen, wenn möglichst viele auf diese Weise die Arbeit von Somero e.V. unterstützen. Fragen zu den Somero-Weihnachtskarten und zur Bestellung beantwortet gerne Frau Dr. Silke Steingrube unter post@somero-uganda.de.
Zu sehen ist jeweils die Vorderseite, die unbedruckte Innenseite lässt Freiraum für einen persönlichen Text und die Rückseite enthält zusätzlich einen kurzen Hinweis auf die Arbeit von Somero und die Künstlerin Johanna Benz.




Stipendiatinnenbetreuung, Mentorenschulungen, Alphabetisierungskurse, Computeruntericht, Treffpunkt für jung und alt - das Somero-Center im Stadtteil Kawempe in Kampala, das vor erst etwas mehr als einem Jahr eröffnet wurde, beherbergt mittlerweile viele verschiedene Aktivitäten. Um diese Arbeit auch in Zukunft erfolgreich durchführen zu können, sind die Räumlichkeiten mittlerweile zu klein geworden - denn jeden Tag kommen mehr Jugendliche ins Somero-Center. Somero entschied sich daher diesen Sommer, auch die bisher leer stehenden Center-Räume anzumieten. Das Somero-Center hat damit jetzt einen großen Schulungsraum, einen Computerraum, zwei Büroräume, eine Küche und ein Bad.
Gemeinsam mit zwei gemeinnützigen Organisationen führte Somero Uganda im April ein ganz besonderes Projekt durch: 12 Hauswände im Stadtteil Wakiso in der ugandischen Hauptstadt wurden mit großflächigen, farbenfrohen Wandgemälden verschönert. Beteiligt waren sowohl die Stipendiatinnen als auch junge Bewohnerinnen und Bewohnern des Stadtteils. Das Thema der überdimensionalen Bilder ist Kinderarbeit und die Bedeutung von Bildung. Ziel der Kunst-Aktion ist es, andere junge Bewohner durch die Malereien für die Bedeutung von Bildung zu sensiblisieren.
Neben diesen Aspekten ging es aber auch darum, den Stadtteil etwas bunter zu machen sowie Kreativität und malerisches Geschick unter den 35 teilnehmenden Kindern und Jugendlichen zu fördern. Die Teilnehmerinnen haben die Entwürfe der Wandgemälde selbst gestaltet und anschließend mit Hilfe der Organisatoren umgesetzt. Die International Labour Organization hat das Projekt finanziell gefördert, wofür wir uns auch an dieser Stelle herzlich bedanken möchten. Die Ergebnisse sind jetzt an den Straßenecken von Wakiso zu besichtigen und haben so auch Somero in der Stadt wieder ein Stück bekannter gemacht. Hier eine Auswahl der Bilder:



Um auch andere Organisationen für diese Art von Projekten zu begeistern wurde die Initiative ausführlich dokumentiert: 12to12
Somero ist ab sofort unter einer neuen Postadresse zu erreichen. Wenn Sie sich schriftlich an Somero wenden möchten, nutzen Sie bitte folgende Anschrift:
Somero e. V.
c / o Christian Kind
Hiddenseer Str. 7a
10437 Berlin
Als Somero-Team ist es für uns eine Selbstverständlichkeit, unsere eigene Arbeit regelmäßig kritisch zu hinterfragen. So setzten sich einige Team-Mitglieder im Rahmen von einem Workshop der Stiftung Nord-Süd-Brücken damit auseinander, wie entwicklungspolitisch sinnvoll "Kinderpatenschaften" sind. Patenschaften, so die Kritik, setzen häufig bei wenigen Individuen an, anstatt lokale Strukturen vor Ort zu stärken. Dieser Kritikpunkt war für uns schon Mitte des Jahres 2010 ein Anlass dafür, das Somero-Center zu eröffnen, welches die lokale Gemeinschaft durch verschiedene Bildungs- und Freizeitangebote in die Arbeit von Somero einbindet und stärkt.
Die Weiterbildungsangebote am Somero-Center sollen zukünftig noch ausgebaut werden. Gleichzeitig haben wir aber auch gute Gründe dafür, unsere Einzelförderung im Rahmen von Stipendien zusätzlich zu den Aktivitäten im Somero-Center fortzusetzen. Schließlich ist unsere Zielgruppe "Mädchen und junge Frauen, die oft unter dramatischen Bedingungen aufgewachsen sind und keine Unterstützung durch ihre Familie erhalten" auf eine sehr umfassende Förderung angewiesen, um ihr volles Potential entfalten zu können. Durch die individuelle und intensive Förderung werden die Stipendiatinnen dabei unterstützt, sich als Multiplikatoren für positive Veränderungen in der lokalen Gemeinschaft einzusetzen. Von nun an sprechen wir nicht mehr von "Bildungspatenschaften" sondern von "Bildungsstipendien" und stellen damit die aktive Rolle der Stipendiatinnen in ihrer Gemeinschaft in den Mittelpunkt.
Am 5. und 6. Februar 2011 hat unsere Jahreshauptversammlung in Berlin stattgefunden. Zwei Tage lang haben 15 aktive Mitglieder des deutschen Teams Strategien, Perspektiven und Visionen für das nächste Jahr diskutiert. Der ugandische Koordinator Geofrey Nsubuga wurde für einen Input über Videokonferenz dazugeschaltet. Er wurde für seine Arbeit sehr gelobt. Das im letzten Jahr eröffnete Somero-Center hat sich bewährt und wird vielseitig genutzt. Für das Beratungsboard in Uganda müssen in nächster Zeit noch neue Mitglieder gesucht werden.
Wir haben die Arbeitsgruppen, in denen wir im letzten Jahr in Deutschland gearbeitet haben, ausgewertet und sind auch schon lebhaft in die ganz konkrete Planung für das nächste Jahr eingestiegen. So denkt die Fundraising-Gruppe bereits über die Sommeraktion nach und die Uganda-Gruppe möchte das Berichtssystem mit Geofrey verändern.
Darüber hinaus haben wir die Zeit genutzt, mehr über Entwicklungszusammenarbeit im Allgemeinen und das Schulsystem in Uganda zu lernen, das anders als das deutsche mit einer siebenjährigen Grundschulzeit beginnt, auf die dann eine zweigeteilte Sekundarstufe folgt.
Die Wahlen haben Janna Rassmann und Daniel Heuermann in ihren Ämtern als Vorsitzende und Stellvertretenden Vorsitzenden bestätigt. Lina Huppertz wird weiterhin als Schatzmeisterin im Vorstand tätig sein. Caroline Harnacke bleibt im Erweiterten Vorstand und als neues Mitglied begrüßen wir hier Silke Steingrube.
Wir freuen uns auf ein weiteres Jahr Somero e.V.!
Wie sieht mein Leben aus? Diese Frage stellten sich unsere Stipendiatinnen in einem Fotoprojekt. Dabei ist der Somero-Kalender "Leben und Lernen in Uganda 2011" entstanden. Er vermittelt einen besonderen Einblick in ihren Alltag, in die Herausforderungen und Probleme, aber auch ihren Mut und ihre Träume.
Für 12,- € (zzgl. 3,90 Versandkosten) ist der Kalender im DIN A3 Format erhältlich. Wir nehmen Ihre Bestellungen gerne unter post@somero-uganda.de entgegen. Ab einer Bestellung von drei Kalendern schicken wir Ihnen den Kalender kostenlos zu.
Die Bilder und Geschichten für diesen Kalender entstanden in einem dreitägigen Fotoprojekt mit den Somero-Stipendiatinnen in Uganda. In dem Workshop wurde ihnen mit professioneller Unterstützung Grundlagen der Fotografie beigebracht, der Umgang mit der Kamera gezeigt und ihre Fähigkeit im kreativen Schreiben geschult. Die Teilnehmerinnen bekamen die Aufgabe, ihr tägliches Leben bildlich und schriftlich festzuhalten. Einige hatten zum ersten Mal die Möglichkeit, selbst zu fotografieren. Die zehn Mädchen haben lebendige und wichtige Geschichten zu erzählen, und in den Fotos werden bewegte Augenblicke daraus eingefangen. Im Anschluss an das Projekt haben sie eine Auswahl ihrer Fotografien getroffen - einige davon sind im Kalender abgedruckt. So vermitteln die jungen Menschen ihr ganz eigenes Bild von ihrem Land und ihrem Leben.
Der komplette Gewinn aus dem Verkauf dieses Kalenders geht in die Arbeit von Somero e.V. in Uganda.


Wir freuen uns, dass Somero in das ASA-Programm von InWEnt gGmbH aufgenommen wurde! Das ASA-Programm ist ein dynamisches Lernprogramm, das zum größten Teil vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) finanziert wird. Jedes Jahr bildet das ASA-Programm 240 junge Europäerinnen und Europäern aus, die gesellschafts- und entwicklungspolitisch interessiert sind. Ab Oktober 2011 werden zwei durch das Programm finanzierte Studierende aus Deutschland und Polen das Somero-Center in Kampala tatkräftig unterstützen, eigene Freizeitangebote für die Stipendiatinnen und Einwohnerinnen und Einwohner des Viertels entwickeln und die strategische Ausrichtung unseres Vereins unterstützen. Mehr Informationen, auch für interessierte Bewerberinnen und Bewerber
Seit Mitte August hängt ein Überlebensgroßes Foto von unserer Schatzmeisterin Lina Huppertz an der verhüllten Berliner Siegessäule! Wie es dazu gekommen ist? Im Rahmen der Hauptstadtkampagne be Berlin haben rund 200 sozial engagierte Berlinerinnen und Berliner die Möglichkeit bekommen, ihr Engagement einmal anders vorzustellen. Lina hat sich mit Somero beworben und wurde von einer Jury ausgewählt. Schauen Sie es sich an unter http://www.berlin-dein-gesicht.de/ oder am besten gleich vor Ort im Original!

Wir sind sehr stolz: im Mai haben wir in einem Township in Kampala das Somero-Center eröffnet! Der Zeitpunkt war ideal, denn die Ferien hatten gerade begonnen und so konnte dort direkt ein Ferienprogramm für die Stipendiatinnen stattfinden. Neben Gruppendiskussionen, Informationstreffen etwa zum Thema HIV/Aids und der Möglichkeit zum Austausch wurden dabei auch die Wände von den Stipendiatinnen selbst bemalt: alle konnten Bilder vorschlagen, gemeinsam haben sie sich auf zwei Abbildungen geeinigt und diese gemalt. Unterstützt wurden sie hierbei von einem Freiwilligen, der Künstler ist.
In dem Center ist auch das Büro von Geofrey, unserem Sozialarbeiter, untergebracht. So ist es jetzt schon Anlaufstelle und Treffpunkt für unsere Mentorentrainings und die Treffen des Beratungsgremiums. Gemeinsam mit den Stipendiatinnen entscheiden wir jetzt, wie wir das Center genau nutzen wollen. Ob Hausaufgabenbetreuung, Café oder Übungsort für eine Theatergruppe - es gibt schon viele Ideen!
Somero hat Geburtstag! Zum einjährigen Jubiläum hat am 20. Februar 2010 die erste Jahresversammlung in Berlin stattgefunden. Aktive Mitglieder des Somero Teams Deutschland haben einen ideenreichen und konstruktiven Tag verbracht.
Im kommenden Jahr wollen wir für Somero in Kampala ein kleines Büro anmieten, das nicht nur Arbeitsplatz für den Sozialarbeiter Geofrey, sondern auch Treffpunkt, Bibliothek und Notunterkunft für die Stipendiatinnen werden soll. Zudem wollen wir vor Ort mehr Freiwillige und Mentoren für die Stipendiatinnen in die Arbeit einbeziehen, um die intensive Betreuung der Stipendiatinnen fortsetzen zu können. In Deutschland werden wir weiterhin aktiv fundraisen, um unser Projekt stetig und nachhaltig ausweiten zu können; außerdem einen Blog aufbauen, uns um Schulpatenschaften bemühen.... und viel mehr. Das Team ist hoch motiviert!
Die Vorstandswahlen haben Janna Rassmann (Vorsitzende), Lina Huppertz (Kassenwart), Caroline Harnacke (erweiterter Vorstand) und Juliane Rehberg (erweiterter Vorstand) in ihren Vorstandsämtern bestätigt. Als neuen stellvertretenden Vorsitzenden begrüßen wir Daniel Heuermann!
Zum ersten Geburtstag gibt es den Jahresbericht 2009 mit detaillierten Infos zu den Aktivitäten aus dem ersten Vereinsjahr.
Somero e.V. gewinnt den Engagementpreis 2009 der Friedrich Ebert Stiftung. Für den Engagementpreis wurden in diesem Jahr nach Angabe der Jury drei herausragende gesellschaftspolitische Projekte aus über 50 Bewerbungen ausgewählt. Die Jury war auf der Suche nach demjenigen neuen Engagement, das den meisten moralischen Mehrwert bietet, die drängendsten sozialen Probleme bekämpft und das größte Wachstumspotenzial hat.
Am 14. November 2009 haben Lina Huppertz, Juliane Rehberg, Christian Kind und Janna Rassmann stellvertretend für alle Mitglieder und Unterstützer von Somero den Preis von Prof. Gesine Schwan entgegengenommen. Das Preisgeld von 1.000,00 Euro wird das Somero Team verwenden, um die Förderung der StipendiatInnen in Uganda weiter auszubauen und ein langfristiges Netzwerk unter den StipendiatInnen zu initiieren.
Neue Mitglieder für das Somero Team in Berlin sind herzlich willkommen! Momentan suchen wir besonders Leute, die sich mit Fundraising auskennen oder Lust haben, sich in diesen Bereich einzuarbeiten.
Gemeinsam mit den Somero StipendiatInnen und den jungen Frauen, die wir ab Anfang kommenden Jahres in die Förderung aufnehmen möchten, haben wir einen wunderbaren Tag im Wildlife Education Centre in Entebbe und im Botanischen Garten am Victoria See verbracht. Bei Gesprächen und Spielen hatten die Teilnehmerinnen die Gelegenheit sich kennenzulernen. Eine Stipendiatin berichtet:
"We went to Entebbe to visit the zoo and to enjoy our holidays and leisure, to learn more about each other and to become friends, and last but not least we made the tour to fresh up our minds and to run away from stress. From the zoo we went to the Botanical Garden. We had a lot of fun after our delcious lunch. Some went to swim and playing beach volleyball. At the end we had a discussion with all participants to talk about how we can be successful in our life and studies. I really enjoyed that day very much and had a lot of fun. Knowing each other is the best way to solve problems and to help each other. I hope we can have such a wonderful and educational programme again, maybe every year. Thanks to Somero for helping us to make our dream come true!"
Unser Somero Team in Uganda ist komplett! Am 04. September hat das erste Treffen mit allen Beteiligten statt gefunden. Eine ganze Reihe von Ehrenamtlichen unterstützt unseren Sozialarbeiter Geofrey bei der Weiterentwicklung von Somero vor Ort und bei der Auswahl der StipendiatInnen. Dazu gehören eine UNO-Mitarbeiterin im internationalen Programm gegen Kinderarbeit, ein lokaler Politiker, eine Nonne, ein Schulleiter und eine Psychologin. Zwei Studentinnen unterstützen Geofrey bei der Betreuung der jungen Frauen - so haben unsere StipendiatInnen nun auch weibliche Ansprechpartnerinnen, die sie regelmäßig besuchen und beraten.
viele Grüße aus Uganda, wo ich den ganzen Juli und August verbringe. Geofrey Nsubunga, der Somero-Soziarbeiter und ich treffen hier Projektpartner sowie aktuelle und zukünftige StipendiatInnen! Wir hoffen, dass wir innerhalb der nächsten Monate bis zu zehn neue StipendiatInnen aufnehmen können! Es ist toll zu sehen, mit was für einem Enthusiasmus und einer Energie sich Geofrey für Somero und die StipendiatInnen einsetzt! Vielen Dank für all die Unterstützung, die wir vom Somero-Team in Deutschland bekommen! Schöne Grüße aus Kampala,
Janna Rassmann


